„Niemand ist eine Insel“

Als Freunde und ich über die Verwaltung von perönlichen Kontakten sprachen, kam uns nie der Gedanke, dass andere es "unpassend" fänden, von Software verwaltet zu werden. Gerade weil so viele der sozialen Interaktionen von Brief und Telefonanrufen zu sozialen Medien und Kurznachrichten-Plattformen übergegangen sind. Ich war so erstaunt über diesen Einwand, dass ich das Gefühl habe, ein bisschen weiter gehen zu müssen als bei meinem letzten Blog-Post über Personal CRMs.

Ich habe schon während meiner Schulzeit CRMs eingerichtet - keine Adressbücher, sondern echte CRMS um Kontaktdaten zu verwalten. Ich bin nämlich wirklich schlecht darin, Interessen, Geburtstage und den Kontakt zu Menschen, die mir wichtig sind, ständig im Auge zu behalten. Früher dachte ich, das sei nur ich und eben so sei ich eben. Aber dem ist nicht so und man kann sich in Bemühungen umbringen zu leugnen, aber "niemand ist eine Insel": Menschen können ihr volles potential in Isolation nicht entfalten und müssen (bis zu einem gewissen Grad) Teil sozialer Interaktionen sein, um zu gedeihen und um Mensch zu sein.

In manchen Momenten braucht es nur den einen besonderen Menschen.

CRM darf man nicht wörtlich nehmen

Die Abkürzung für CRM darf man selbstverständlich nicht wörtlich nehmen, wenn es um Personal CRM geht. CRM steht für "Customer Relationship Management". Natürlich handelt es sich bei einem Personal CRM nicht um „CUSTOMER“, sondern um ein CRM-System. Ein System wie es jede To-Do-Liste ist. Ein System dass dich erinnert wichtige Dinge zu erledigen. Deine Mutter würde sich sicherlich nicht dagegen aussprechen, wenn Du in deiner To-Do-App auf deinem Smartphone "Blumen für Mama holen" notierst.

Es gibt nichts "Unpersönliches" oder "Falsches" oder nichts "nicht inniges" an einem Personal CRM. Das Gegenteil ist der Fall: Jemand möchte mit dir in Kontakt bleiben und interessiert sich dafür, wie es dir geht!
Verabschiede dich stattdessen von den dummen Tracking- und Stalking-Tools und Add-Ons, die ihr alle verwendet! Beginnend mit Facebook, Instagram und Linkedin... Verwende dein persönliches CRM mit der gleichen Sorgfalt und Absicht, mit der deine Mutter ihren Geburtstagskalender, ihr Tagebuch und ihr Adressbuch gepflegt hat, das sie immer in der obersten Schublade ihres Sekretärs aufbewahrt.

"Dein Gehirn ist dafür da, Ideen zu haben, nicht um sie zu halten."

Ja, dieses Zitat ist eines meiner Lieblingszitate von David Allen, dem der die Getting Things Done GTD-Methode entwicklet hat. Mithilfe von Software kannst Du die Dinge organisieren genau so, wie deine Vorfahren Stift und Papier, Karteiordner und Ablagebücher zum aufbewahren und organisieren verwendet haben. Ein persönliches CRM ist genau das. Und zudem kannst du es jederzeit auf deinem Telefon verwenden... und jederzeit deinen Kopf frei machen von den unnötigen Kleinigkeiten!
Wenn Du deine persönlichen Beziehung pflegen möchtest, dann deaktiviere all diese dummen Tracking- und Stalking-Tools und Add-Ons, die dir anzeigen, wann dein Freund deine E-Mail oder Textnachricht geöffnet hat oder auf deinen Link geklickt hat. Du solltest lieber deine Bemühungen darauf legen, eine aufrichtige Beziehung zu haben und zu pflegen, als die Verwendung von Software zu negieren, die es dir überhaupt erst erleichtert eine bedeutungsvolle Beziehung zu haben.

Verwenden Sie ein persönliches CRM, damit Sie selbst besser sind:
„Denken Sie mit Ihrem Gehrin über Dinge nach, anstatt an sie zu denken. Sie möchten einen Mehrwert schaffen, wenn Sie über Projekte nachdenken und an Menschen denken, und sich nicht nur daran erinnern, dass sie existieren.“

- David Allen, Getting Things Done: Die Kunst der stressfreien Produktivität

Wenn Du dein "Pfelgen Deiner Persönlichen Kontakte" -System jetzt noch einmal anpacken möchtest, verwende etwas, dass du jeden Tag nutzen möchtest! Denn wenn du nicht jeden Tag ein CRM verwendest, hast du nicht die Beziehung mit den Menschen, die dir wichtig sind - genau wie bei David Allens Getting Things Done GTD: Befreie dich von metaler Bandbreite, um für deine Beziehungen präsent zu sein.